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Geschichte - Das Gemeindewappen

Urkundlich erwähnt wird Pfaffing erstmals 1166. Kloster Attel und Kloster Rott hatten hier bis zur Säkularisation 1803 umfangreiche Besitztümer. Pfaffing wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern nach 1803 eine selbständige politische Gemeinde.

Am 1. Mai 1978 wurde die Nachbargemeinde Albaching aufgelöst und in die Gemeinde Pfaffing eingegliedert. Nach jahrelangem Widerstand und zahlreichen Verhandlungen erhielt Albaching am 1. Januar 1994 seine Selbständigkeit zurück und bildet seitdem eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Pfaffing.

Das Wappen der Gemeinde Pfaffing

Wappen PfaffingBeschreibung des Wappens der Gemeinde Pfaffing
Gespalten; vorne in Silber drei senkrecht stehende, durchgehende blaue Rauten, hinten geteilt von Schwarz und Silber mit einem Löwen in verwechselten Farben.

Erläuterung des Wappens
Die Klöster Attel und Rott hatten bedeutenden Einfluss auf die geschichtliche Entwicklung der zur Gemeinde Pfaffing gehörenden Orte. So war Attel einer der größten Grundherren in Pfaffing, Farrach und Ebrach; Kloster Rott besaß Grundbesitz in Farrach, Lehen und Steinhart.

Die überlieferten Klosterwappen die drei blauen Rauten für Attel sowie der Löwe für Rott, knüpfen am neuen Gemeindewappen an diese Gegebenheiten an. In der Farbgebung Silber und Blau wird die dauernde Zugehörigkeit des Gebietes zum Herzogtum Bayern ausgedrückt

Das Wappen des Landkreises Rosenheim

Wappen Landkreis RosenheimDer heutige Landkreis Rosenheim entstand bei der Gebietsreform 1972 durch die Eingliederung des gesamten Landkreises Bad Aibling mit Ausnahme der Gemeinde Großhelfendorf und des südlichen Teils des Landkreises Wasserburg am Inn. Mit der Schaffung dieser neuen Verwaltungseinheit waren auch die Wappen der bisherigen Gebietskörperschaften überholt.

1975 beschloss der Kreistag Rosenheim, ein neues Landkreiswappen anzunehmen, wobei weitgehend die gestalterischen Vorschläge der Generaldirektion der Staatsarchive Bayerns verwirklicht wurden.

Die bayerischen Rauten im oberen Drittel des Wappens sind die Kennzeichen der ältesten wittelsbachischen Besitzungen an der mittleren Mangfall und wurden vom Wappen des Landkreises Bad Aibling übernommen. Wappensymbol des früheren Landkreises Rosenheim sind die gekreuzten Seerosenblätter aus dem Wappen des Klosters Frauenchiemsee, die den Chiemgau symbolisieren. Der Löwe im rechten Teil des Wappens stammt aus dem Wasserburger Landkreis und wird dem Grafen von Wasserburg zu geschrieben.

Die offizielle Wappenbeschreibung lautet: "Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten von Blau und Silber, vorne gespalten von Silber und Blau, darauf zwei gekreuzte Seeblätter in verwechselten Farben, hinten ein golden gekrönter und bewehrter roter Löwe."

Außerdem wurde eine Landkreisfahne angenommen, deren Streifen nach den Hauptfarben des Wappens die Farbfolge Rot-Gelb-Blau haben.

Rechtlicher Hinweis 
Wir weisen darauf hin, dass es strengstens untersagt ist, das Wappen auf Briefköpfen und für persönliche Angelegenheiten zu nutzen, da es sich um ein gemeindliches Hoheitszeichen handelt. Jeder Mißbrauch wird strafrechtlich verfolgt.